i will not surprise the incontinent

nachdem das leben aktuell wenig schönes für mich bereit hält, sind die donnerstage echte lichtblicke in meinem ansonst trostlosen dasein -> ums gleich vorwegzunehmen, es ist nicht die arbeit als tutor durch die mir freude wiederfährt - es ist der gang in die garage um kurz nach acht in der früh -> schlüssel ins zündschloss - eine viertel drehung nach rechts - einmal kurz auf den startknopf getippt und dem sanften wabbern von agota-aurelia gelauscht - was kanns schöneres geben ?

das fahren natürlich - dickest eingepackt mit winterjacke/schildkröte/schal und handschuhen gehts richtung u z a -> r.straße zum warmlaufen der maschine und dann nach rechts auf die lände, schnell sein beim abbiegen, sonst geht sich die erste ampel nicht mehr aus und dann die knapp 50 sekunden bis zur brücke einfach nur geniessen -> somit wieder einen tag des glückes gewonnen !

btw. ich frag mich grad wo das ganze unwohlsein bloß herkommt ? kann es damit zusammenhängen, das ich seit fast einem monat nichts mehr getrunken habe ?
werd heut mal versuchen mit bier zu inhalieren, vielleicht ist es das ersehnte wundermittel - die chancen stehen zumindest nicht schlecht, behaupt ich jetzt einmal mit meinem medizinisch-pharmakologischen fachwissen - erfahrungsberichte folgen

update 1:
beginn einer neuen serie - nennen wir sie "mysterien des alltags" - hier werden fragen aufgeworfen und unter einbeziehung des publikums beantwortet - aus aktuellem anlass gibts gleich das erste rätsel, das mir bis zum heutigen tag verschlossen blieb:

"warum, um himmels willen, setzt sich jemand ein häckeldeckerl als mütze auf den kopf ?"

jede andere form der kopfbedeckung kann ich akzeptieren - sogar die cheese hats der greenbay packers fans - aber sowas ? irgendjemand der mir eine antwort geben kann, die auch nur den ansatz einer erklärung liefert ?

(und bitte keine hate-mails zum thema intoleranz - das muß man mir nicht sagen, das weiß ich selber ;) )