"Stay outta my shoes if you know what's good for you"
und damit wäre das wichtigste zu gestern auch schon gesagt - begonnen mit einer frühmorgendlichen übersiedlungsaktion (wer mir sagen kann, von wo nch wo, kann ich calippo cola gewinnen), dann der übliche trip nach wiener neustadt (dort waren wir eh noch nie) - diesmal allerdings mit einem schwer erregten herrn l. auf dem sozius (ich hab jetzt noch ein loch in der gegend L3/L4) -> abholen der gsx war angesagt - und trotz aller vorhersagen, lief das unspektakulärer ab, als erwartet - nur die feinheiten der kommunikation zwischen motorradfahrern müssen noch genauer besprochen werden ;)
überholen und plötzlich scharf nach links in die raststätte einbiegen ist nict die internatonale aufforderung für den hintermann das gleiche zu tun -> immerhin durfte ich wieder mal selbstmörderisch am pannenstreifen der a2 stehenbleiben und über ein gebirgige grünfläche tschörteln um herauszufinden, was die ursache für dieses manöver gewesen ist (zum glück hab ich in meinem lauf noch überrissen, das das etwas höhere gras neben mir schilf war in der tankstelleneigenen kläranlage - das hätte mir noch gefehlt, in montur im wasser zu landen ;))
aber alles in allem eine der legalsten motorradüberstellungen, an denen ich jemals teilgenommen hab
am nachmittag gabs dann rudeltraining - das erste seit sicherlich mehr als eineinhalb jahren -> ich own noch immer so schwer
abendprogramm sollte eigentlich ein gemütliches was auch immer werden - dann aber ein sehr willkommener anruf von herrn gru, einem vor langer zeit nach oö verschollenen schweinehirten (was ist dort so interessant, das alle - und ich mein wirklich alle dorthin verschwinden um nie wieder aufzutauchen oder die leute mit "nächste woch bin ich eh wieder in wien" abzuspeisen ?) - also wurde die frühere gruppenoption zusammengetrommelt und wie fielen ins "la boule" ein um wiedersehen zu feiern und alte zeiten wieder aufleben zu lassen - das bier floß bei machen mehr, bei manchen weniger in strömen und es gab wie bei einer medizinerrunde auch kaum anders zu erwarten, gschichten aus dem krankenhaus, eierschaukeln und herumgepose - dazu noch der songcontest ohne ton im hintergrund - also alles in allem mehr als ok
abschluß sollte der ,mit aller gewalt als traditon eingeführt werden wollende, besuch beim würstelstand vorm chemischen institut, mit dem verzehr einer bosna sein - aber bereits zum zweiten mal wurden wir dort entäuscht und die standlerin (die nicht unbeträchtlich im öl war) weigerte sich uns unser lieblingsgericht zuzubereiten - nach einigem herumgestänkere wurde ein versuch beim 10 meter entfernten kebapstandl unternommen einen abschlußimbiss zu bekommen -> frischer spieß war gerade aufgezogen - kein dürum -> herr o. ließ sich dann mit frischen falaffel abspeisen (haha), herr l. enterte die mauer und den garten vom chemischen institut, erleichterte sich hörbar, beschimpfte irgendwelche nichtanwesenden damen und zu recht auch die würstelfrau - konnte dann aber seinem drang nicht wiederstehen und nach einer halben ewigkeit des ignoriertwerdens vorm fenster zur wurst erbarmte sich die bsoffene und gab dem bsoffenen sein hot dog mit eitriger ...
fazit des tages -> ottakringer kann sogar ein trinkbares bier herstellen -> das rote zwickl war sehr nett zu mir